- und herzlich willkommen auf der Homepage der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Leipzig-Sellerhausen-Volkmarsdorf!
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Ob Sakristei oder Turmzimmer, Empore, Nordraum oder Gemeindesaal - wir nutzen alle Räume in der Emmauskirche. Und wir alle wollen, dass es unter den Füßen nicht knirscht, dass sich nicht ballenweise Wollmäuse in den Räumen tummeln und dass natürlich nach einem Kirchenbesuch eine schwarze Hose schwarz und eine weiße Bluse weiß bleibt!
Viele fleißige Helferlein kehren, wischen und putzen – ein herzliches Dankeschön! – und brauchen Unterstützung: Wir suchen fleißige Mit-Helferlein, die in Abstimmung und gemeinsam im Team mitkehren – melden Sie sich bei der Kirchgemeindevertretung, wir und unsere Räume brauchen Sie und Ihre tatkräftige Unterstützung!
Unser Gemeindeleben ist bunt und vielfältig: Gottesdienste, Gruppen und ihre Veranstaltungen, Menschen inner- und außerhalb der Kirche, Gebäude und Finanzen, Werbung und Information - für das Bedenken und Planen im Hintergrund ist Ihre Kirchgemeindevertretung verantwortlich. Gemeinsam mit unserer Pfarrerin sind wir 12 Ehrenamtliche, die in regelmäßigen Treffen über die Belange unserer Kirchgemeinde nachdenken, miteinander ins Gespräch kommen und Entscheidungen treffen. Und genau dafür suchen wir noch eine/n Unterstützer/in! Nur keine Scheu, die Verantwortung der Gemeinde mit uns zu tragen! Melden Sie sich bei der Kirchgemeindevertretung – wir brauchen Sie! Zum Mitdenken, Fragen stellen und -beantworten, lassen Sie uns gemeinsam unsere Gemeinde und unser Gemeindeleben entwickeln!
Ihre Kirchgemeindevertretung
- ab dem 1. Juni dienstags, donnerstags und samstags von 17.00 bis 18.00 Uhr geöffnet!
Wir brauchen Ihre Unterstützung für die Aufsicht - melden Sie sich bitte im Pfarramt.

Quelle: 2. Ökumenischer Kirchentag
Eine ältere Frau geht über das Wasser!? Das gibt es doch gar nicht, dass Menschen wie du und ich über das Wasser gehen.
Im Matthäusevangelium wird erzählt, wie Jesus den ängstlichen Jüngern im Boot erschienen ist:
Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir! Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Für mich ist das eine der eindrucksvollsten Geschichten: Petrus schafft es, über die bedrohlichen Wellen hinwegzugehen, solange er vertrauensvoll auf Jesus schaut. In dem Moment, als er den Blick auf Wind und Wellen richtet, beginnt er zu sinken.
Klar, dass das nicht in einem wörtlichen Sinn zu verstehen ist: Wer in seinem Denken und Tun auf die Bedrohungen des Lebens fixiert ist, der kann leicht darin untergehen. Der Blick auf Jesus dagegen kann einem helfen, sich zu befreien und einen Weg zu finden.
"Damit ihr Hoffnung habt" war das Motto des Ökumenischen Kirchentags in München. Nur mit lebendiger Hoffnung wird es möglich sein, die bedrohlichen Wellen und den Gegenwind unserer Zeit zu bewältigen. Ich kenne so viele Menschen, die in all den Bedrohungen des Lebens unterzugehen drohen: Das können die persönlichen Erfahrungen von Angst und Leid genauso sein wie die Bedrohungen durch Arbeitslosigkeit und Armut, aber es können auch die weltweiten Probleme sein: wie die Umwelt und das Klima bedroht sind, wie es an Frieden und Gerechtigkeit fehlt. SIE kennen das alle, wie unser Leben bedroht ist, und SIE wissen auch, wie leicht man darin untergehen kann.
Aber es gibt auch das andere: die Erfahrung, trotzdem leben zu können. Im Licht der Hoffnung, die von Jesus kommt, das Bedrohliche zu bewältigen - und einen Weg zu finden an der Hand Jesu. Das war nicht nur für Petrus so. Es geschieht auch bei uns, so wie bei der Frau auf dem Kirchentagsplakat und auch in unserem Kirchspiel: Die Hoffnung lässt uns neue Wege finden.
"Damit ihr Hoffnung habt" - ja, darauf kommt es wohl an, gerade in unserer Zeit. Damit wir Hoffnung haben, darum feiern wir jeden Sonntag Gottes¬dienst, darum erzählen wir uns Geschichten von Menschen, die trotz Sturm und Wellen das Leben finden. Damit wir Hoffnung haben, darum singen und beten wir und richten uns immer wieder neu aus auf den, der der Grund unserer Hoffnung ist: Jesus Christus.
Damit ihr Hoffnung habt,…
Feiert, lacht und singt,
damit ihr Hoffnung habt.
Damit ihr Hoffnung habt,…
und dass die Sonne scheint für jeden,
der im Dunkeln tappt.
Das wünsche ich uns allen,
Ihre Angela Langner-Stephan,
Sellerhausen-Volkmarsdorf
P.S.: Das Lied der Wise Guys zum ÖKT in München finden Sie zum Anhören und Mitsingen im Internet unter » www.oekt.de/service/download/toene.html
Zum Schluss etwas zum Schmunzeln: Ein evangelischer Pfarrer, ein katholischer Priester und ein jüdischer Rabbi stehen am See Genezareth. Der katholische Priester: "Sollten wir nicht auch mal wie Jesus über das Wasser gehen?!" Zum Erstaunen des evangelischen Pfarrers macht er tatsächlich ein paar Schritte und geht über das Wasser. Der jüdische Rabbi folgt ihm. Der evangelische Pfarrer will es natürlich ebenfalls versuchen, geht aber sofort unter. Der katholische Priester zum Rabbi: "Wir hätten ihm doch verraten sollen, wo die Steine liegen." Der Rabbi entgegnet: "Welche Steine?"
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