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Topaktuelles aus dem Kirchenvorstand

Wir suchen für unsere Kindertagesstätte „Kinderinsel EMMAUS“
eine Erzieherin/einen Erzieher

- ab SOFORT für eine 80%-Stelle im Krippenbereich (mit der Möglichkeit, den Stellenumfang zu erhöhen), befristet bis Dezember 2012.
Das bieten wir Ihnen:
. Bezahlung nach landeskirchlichem Tarif (KDVO)
. Arbeit in einem Neubau (2009); 80 Kinder (ab 1 Jahr) in 2 Krippen- und 4 Kindergartengruppen.
. Ein engagiertes Team; Mitgestaltung und Weiterentwicklung einer spannenden Konzeption (intergenerativ, christliches Profil, musikalische Angebote, teiloffene und gruppenübergreifende Arbeit)
. Teamsupervision
. Intensive Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde, einem Alten- und Pflegeheim der Diakonie und anderen
Das bringen Sie mit:
. Aktive Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche
. Eine abgeschlossene Ausbildung zum/zur ErzieherIn (staatlich anerkannt)
. Kreativivität, Aufgeschlossenheit und Flexibilität; Lust und Freude an der Arbeit mit Kindern, Eltern und Senioren
Haben Sie Interesse, dann wenden Sie sich bitte an die Leiterin A. Ziesmer oder Pfarrerin Langner-Stephan (m@iladressen und Telefonnummern siehe » Kontakte.

» Stellenausschreibung Erzieher/in


Abschiedsgruß

Mit diesen Zeilen möchte ich mich auch an dieser Stelle aus den Gemeinden verabschieden. Seit ziemlich genau 11 Jahren habe ich in den Gemeinden Baalsdorf und Mölkau, von Anfang auch etwas in Paunsdorf und später mit der Kirchspielgründung noch Sellerhausen-Volkmarsdorf mit als Pfarrer versucht zu wirken. Ja, was bedeutete bzw. bedeutet mir dies weiterhin?
Vor allem geht es mir darum, die Menschenfreundlichkeit Gottes und seine Nähe anzusagen oder in den vielfältigen Ausdrucksformen seiner Zuwendungen sichtbar werden zu lassen. Manchmal bei schönen Anlässen geht dies ganz einfach und ist nahezu offensichtlich, es gab/ gibt aber auch Situationen, in denen daran gezweifelt werden darf. Gerade auch dann den Bezug auf Gott nicht aufzugeben, sondern fragen zu dürfen, dafür eine Adresse mit großem Erfahrungs­hintergrund zu haben, ist ein besonderer Schatz. Überhaupt bekommt das Leben eine tiefere Dimension, wenn der Horizont vor Gott oder dem Umfassenden nicht Halt macht. Dies konnte ich vielfältig mit anderen erleben.
Das Christentum bietet dafür eine reichhaltige Geschichte, die zwar auch Irrtümer samt fehlerhaftem Verhalten oder Denken bereithält, jedoch viel mehr den Menschen geadelt hat, seine grandiosen Möglichkeiten trotz aller Endlichkeit aufspüren lässt. Und im Endeffekt eben nicht nur ein paar Auserlesene, sondern jeder Person zugesprochen ist. Was oft nicht ganz einfach umzusetzen ist oder eine gewaltige Herausforderung darstellt, bleibt ein bewahrenswertes Geschenk durch Jesus. Dies wach zu halten ist Aufgabe unserer Kirch­gemeinden, die deshalb innerlich und äußerlich gepflegt werden müssen. D.h. nicht nur der Vergangenheit verhaftet zu sein, sondern sie für die Gegenwart fruchtbar zu machen. Denn Christsein heißt ja im Endeffekt, zukunftsoffen zu existieren, sich also für Zukünftiges öffnen. In dieser Verbindung über Zeiten hinweg gibt es einen Segensstrom. Das ist eben etwas anderes, als nur die Gegenwart auszuschlachten, weil man ja nicht weiß was kommt. So können gerade Christen Dinge aus der Vergangenheit prüfen, Gegenwärtiges auf wahrhaft Menschenwürdiges hin gestalten und so jedem Leben eine Perspektive zu geben. Oft konnte ich feststellen, dass diese Botschaft in mancher Lebensdürre gern aufgenommen wurde und wer sie mit weitergab, zehrt ebenso von diesem Quell.
Sicher bleibt da auch mir einiges unerfüllt und gewiss konnte ich diesbezüglich nicht alle Erwartungen erfüllen. Mir wäre es auch lieber gewesen, noch mehr Zeit für Besuche ob nun in einer schwierigen Situation oder einfach so, für verschiedene Feiern, gemeinsame Unternehmungen usw. gehabt zu haben. Leider muss ich da bei allem Bemühen auch die Begrenztheit meiner Kräfte eingestehen. Und manchmal war nicht die nötige Geduld vorhanden, das Wachsende zu entdecken oder kleinere Pflänzchen schon zu integrieren. Trotzdem ist viel wirklich Aufbauendes im kleinen Rahmen oder in größeren Zusammen­künften, sowohl innerlich als auch äußerlich passiert. Dafür bleibe ich dankbar und bin gewiss, dass davon auch einiges weiter gedeiht. So hoffe und wünsche ich vor allem den Baalsdorfer und Mölkauern – aber natürlich nicht nur ihnen, dass Sie die Kirchgemeinden vor Ort bis weltweit weiterhin selber als eine attraktive Größe ihres Gottvertrauens nutzen. Und es setzt sich als Aufgabe fort, dies zeitgemäß zu gestalten und offenherzig anzubieten. Ebenso ein herzliches Dankeschön allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, die mich dabei wesentlich unterstützten und sicher vor Ort künftig manches bewegen.
In diesem Sinne verbleibe ich hier mit herzlichen Grüßen und ab 1. September weiter wirkend in dem Kirchspiel Kohrener Land

Ihr Pfr. Matthias Ellinger

Verabschiedung ist am Sonntag, den 29. August, im Rahmen des Gemeindefestes Baalsdorf-Mölkau (» www.pfarre-baalsdorf.de)

Die neue Gemeindepädagogin in Paunsdorf…

bin ich! Mein Name ist Nicolle Ziera. Geboren und aufgewachsen in Leipzig-Paunsdorf – und dort bin ich, nach Moritzburg, Dresden, Leipzig-Stötteritz und Berlin, auch wieder zu Hause. Jetzt mit meiner eigenen Familie: mein Mann Sebastian Ziera und unsere beiden Kinder Paula Marlen (6) und Emil Thaddäus (1).
Ich arbeite seit April dieses Jahres als Gemeindepädagogin im Kirchspiel im Leipziger Osten und bin damit hauptsächlich für die Kinder- und Jugendarbeit zuständig.
An zwei Tagen in der Woche gehe ich meinem zweiten Beruf nach und arbeite als Logopädin mit sprach- und hörgeschädigten Jugendlichen.

Gemeinde heißt für mich vor allem Gemeinschaft und so freue ich mich auf viele interessante Begegnungen, Gespräche und Erlebnisse!

Nicolle Ziera

Christian Wiebeck ist Paunsdorfs neuer Kantor

Ich bedanke mich für die sehr freundliche und herzliche Aufnahme durch Pfarrer, Kirchenvorstand und Kirchgemeindevertretung, Kirchenmusikerkollegen und Gemeindemitglieder. Sie hat mir den Neubeginn und das Einleben in einer ganz neuen Umgebung sehr erleichtert!
Ich bin in Magdeburg geboren und wuchs dort in einem kleinen Dorf in der Nähe auf. Seit mittlerweile 14 Jahren bin ich als Kirchenmusiker tätig. In diesen Jahren habe ich oft die Gelegenheit bekommen, mich weiterzuentwickeln und so freue ich mich auch jetzt, in Ihrer Gemeinde tätig zu sein. Zurzeit studiere ich in Halle an der Hochschule für Kirchenmusik und an der Martin-Luther-Universität Operngesang und Gesangspädagogik. Mein Wunsch ist es, in Paunsdorf wieder einen Chor aufzubauen. Was braucht man dazu? - Natürlich Sänger. Ich lade Sie schon jetzt herzlich ein, im Chor der Paunsdorfer Genezarethkirche mitzusingen. Dazu erhalten Sie in der kommenden Zeit noch nähere Informationen. Mehr über mein Leben und Wirken erfahren Sie auf meiner Internetseite » www.christian-wiebeck.de. Ich wünsche uns nun viel Freude für die kommende Zeit!

Ihr Christian Wiebeck, Kantor

Siegel des Kirchspiels


Passend zum Osterfest, korrekt am 4. April 2010, wird das Siegel des Ev.-Luth. Kirchspieles im Leipziger Osten in Kraft gesetzt. Darin kann man eine Formalität erkennen wie auch im Namen des Gebildes als Raum für die evangelischen Christen in diesem Bereich.
Doch dahinter soll mehr stecken, eben wie bei einem guten Namen. Und das ist im Siegel angedeutet. Wer sich als Leipziger in der christlichen Kunstszene auskennt, wird unschwer die kernige Handschrift des Grafikers Matthias Klemm erkennen. Er hatte die komplizierte Aufgabe, aus örtlichen Gegebenheiten und dem Namen ein Identifikationszeichen zu schaffen. Die Sonne fand sich schnell und Kirchenvorstehern war das damit verbundene Symbol der Taube unverzichtbar. Demgegenüber stehen die vielleicht nicht so ästhetisch wirkenden Klötzer. So krass oder gar unzutreffend manchem dieser Gegensatz vorkommt, vielleicht weil er in einer idyllischen Villa wohnt, so zeigt er trotzdem Wahrheit auf. Unsere Behausungen sind manchmal „Klötze“, in denen wir uns fremd oder kalt vorkommen. Über allem sind wir auf die Wärme, das Licht, die bewegende Kraft, die Friedfertigkeit Gottes angewiesen. Weil uns diese Ausrichtung unverzichtbar erscheint (nicht umsonst ist die Orientierung der Kirchen nach Osten und ebenso die christliche Bestattung) und wir da etwas erwarten können, dürfte dieses Siegel sprechend sein. Gerade um die Form der Taube haben wir gerungen: ob sie von oben herabstürzt oder auffliegt oder einen Platz sucht. Also darin steckt für uns mehr als ein schön gestaltetes Amtserfordernis, sondern eine Glaubensbestätigung. Und diese kommt nicht ohne Erwartungen für Raum und Zeit und darüber hinaus aus!
Wenn Ihnen dazu noch Gedanken oder Empfindungen aufsteigen, nehmen wir dies gern als willkommene Erweiterungen auf.

Matthias Ellinger, Baalsdorf/Mölkau

Ein neuer Mitarbeiter stellt sich vor:
Gerald Vogel im Pfarramt in Sellerhausen und Volkmarsdorf


Auf der neu gestalteten Stelle im Pfarramt Sellerhausen begrüßen die Kirchgemeinde und der Kirchenvorstand Herrn Gerald Vogel. Trotz eingeschränkter Einarbeitung wegen der Krankheit von Frau Kathrin Lehnert hat er den Einstieg gut geschafft. Vielleicht sind Sie ihm schon begegnet. Wir wünschen viel Freude und Lust bei der Arbeit und natürlich Gottes Segen!

A. Langner-Stephan



„Im Dezember trat ich mit einer halben Stelle die Nachfolge von Frau Ines Froehlich und Frau Kathrin Lehnert im Pfarramt an. Ich wuchs in Halle und Leipzig auf. Nach einem Ingenieurstudium arbeitete ich bis zur friedlichen Revolution als Informatiker im Raum Dresden. Über den Runden Tisch des Kreises kam ich 1990 in das Landratsamt Dippoldiswalde, wo ich das Ordnungsamt aufbaute und über mehrere Jahre leitete. Zeitgleich brachte ich mich als Kirchvorsteher und beim Aufbau des Diakonischen Werkes Dippoldiswalde in das kirchliche Leben ein. In den vergangenen neun Jahren arbeitete ich als selbstständiger Versicherungsmakler.
Seit 2005 lebe ich wieder in Leipzig, nunmehr im Stadtteil Neustadt, und bin gern auf meinem Drahtesel in der Stadt unterwegs. Meine drei erwachsenen Kinder gehen inzwischen ihre eigenen Wege.
Die Welt des christlichen Glaubens betrat ich in meiner Jugend durch die Pforte der Chormusik. Mit dem Singen vor allem zeitgenössischer Chorwerke in der Meißner Kantorei 1961 und im Leipziger Vocalensemble habe ich diese Beziehung immer wieder zu vertiefen und die Zuhörer daran zu beteiligen gesucht. Ich freue mich, dass ich auf meiner neuen Arbeitsstelle Verwaltungstätigkeit mit vielfältigen menschlichen Kontakten verbinden kann. Hier spüre ich viel freundliche Begleitung durch Mitarbeiterinnen und Gemeindeglieder. Besonders danke ich Frau Kathrin Lehnert für ihren Einsatz, durch den sie einen reibungslosen Übergang ermöglicht.
Gern bin ich für Sie da.

Gerald Vogel

Wir sagen Danke: Frau Ines Froehlich und Frau Kathrin Lehnert


Die Kirchgemeinde und der Kirchenvorstand bedanken sich ganz herzlich bei Ines Froehlich und Kathrin Lehnert für die Arbeit und das Engagement im Pfarramt Sellerhausen.
Frau Froehlich ist 2008 eingesprungen und hat geholfen, die Öffnungszeiten des Pfarramtes zu sichern. Ohne ihre Bereitschaft wäre damals so ein reibungsloser Wechsel nicht möglich gewesen.
Als Frau Lehnert vor 4 Jahren ihre Tätigkeit begann, waren die Perspektiven für ihre Stelle im Predigerseminar schlecht. Durch eine Zusammenlegung ist in Leipzig ein neues Institut entstanden und die Koordination zwischen beiden Tätigkeiten für sie immer schwieriger. Die Reduzierung ihrer Stelle im Pfarramt vor 2 Jahren war ein erster Schritt des Abschieds.
Zum Schluss bleibt noch ein Wunsch: Wir wünschen beiden Gottes Segen auf dem weiteren Weg.

A. Langner-Stephan

Frau Christine Thomas, Verwaltungsangestellte in Baalsdorf/Mölkau, stellt sich vor:


Nach neun Monaten Vertretung in der Paunsdorfer Kirchgemeinde möchte ich Ihnen Lebewohl sagen. Wir haben viele schöne Gottesdienste gefeiert in der Genezarethkirche und so manche Nachmittags- und Abendstunde verbracht in den Gemeindekreisen und mit der Kirchgemeindevertretung. Ich war regelmäßig in der Kindertagesstätte und habe eine ganze Anzahl von Gemeindegliedern besucht. Es gab viele gute Gespräche, an Kaffeetischen, am Bett im Pflegeheim und vor Trauerfeiern. Den begonnenen Glaubenskurs werde ich noch bis Anfang Juli fortsetzen. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Offenheit, die ich immer wieder spüren konnte. Jetzt ist es Zeit zu gehen. Die nächste Vertretung in meiner eigenen Gemeinde wartet auf mich. Ich wünsche Ihnen weiterhin ein aufgeschlossenes Herz und Gottes Segen für das, was vor Ihnen liegt.

Ihre Christine Thomas


Planen Sie die Taufe Ihres Kindes oder Ihre Trauung, haben Sie Fragen zum Konfirmandenunterricht, oder möchten Sie Ihr Hochzeitsjubiläum feiern? Wir freuen uns mit Ihnen und begleiten Sie gern bei diesem wichtigen Schritt im Leben. Sprechen Sie uns an und stellen Sie Ihre Fragen!
Informationen bei Pfarrerin Langner-Stephan, bei Pfarrer Matthias Ellinger und Pfarrer Jan Teichert!

Aufgaben im Kirchenvorstand

Am 16. Dezember 2008 kam der neu gewählte Kirchenvorstand zu seiner ersten Sitzung zusammen.
Zur Vorsitzenden wurde Pfarrerin Angela Langner-Stephan und zum Stellvertreter Dr. Jürgen Schroeckh gewählt. Für Vorbereitung der Sitzungen und schnelle Absprachen wurde ein "Lenkungsausschuss" gebildet. Ihm gehören Dorle Frisee, Dr. Arnd Besser, Dr. Jürgen Schroeckh und die PfarrerInnen an.
Daneben gibt es im Kirchspiel einen Finanz- und Liegenschaftsausschuss mit Rita Rath, Dieter Haufe, Reinhard Sommer, Thilo Gehrhardt, Dr. Jürgen Schroeckh und den PfarrerInnen.
Für weitere Arbeitsgebiete wurden Verantwortliche aus dem KV bestimmt: Für Bauangelegenheiten Thomas Gehre, für die Kindergärten Pfrn. Angela Langner-Stephan, für die Öffentlichkeitsarbeit Tim Domigall und Angelika Hillert. Noch offen sind die Bereiche Missionarisches Gemeindeleben / Seelsorge, Friedhöfe, Kinder und Jugend.
In den einzelnen Gemeinden gibt es zu wichtigen Aufgaben vor Ort Ausschüsse oder Initiativgruppen.
Natürlich können Sie für Ihre Anfragen alle Mitglieder des Kirchenvorstandes ansprechen!

Der Kirchenvorstand stellt sich vor

Die neu gewählten Gemeindevertretungen und der neu gewählte Kirchenvorstand sind mit den Gottesdiensten am 1. Advent in ihre Arbeiten eingeführt. Mit dem Beginn des neuen Kirchenjahres nehmen sie ihre verantwortungsvolle Arbeit auf, zu der wir um Gottes Segen bitten. Sie sind herzlich eingeladen zum Gemeinsamen Gottesdienst im Kirchspiel mit Vorstellung des Kirchenvorstands am 4. Advent um 10.00 Uhr in der Genezarethkirche Paunsdorf!

v.l.n.r.: Rita-Maria Rath, Angela Langner-Stephan, Matthias Ellinger, Angelika Hillert, Dr. Arnd Besser, Tim Domigall, Dr. Jürgen Schroeckh, Thomas Gehre, Dorle Frisee, Andreas Dubiel, Dieter Schulze, Jan Teichert, Thilo Gehrhardt, Dieter Haufe, Reinhard Sommer


20.08.2010 | emm@uslukasweb v5.70.1
Inhalt: Kirchenvorstand | Gestaltung: Tim D. Domigall

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